WDR 2 – und warum ich leuchte

Wun.der.bar.
Nach der Nachricht auf DWDL.de muss ich wohl doch hier mal offiziell jubeln:

Große Ehre. Ich bin glücklich.

Das Programm smarter zu machen, nicht gleich mit vier Talk-Ideen zu protzen, sondern Energien zu bündeln – diese Überlegung stand länger im Raum. Das Ende von „Zu Gast bei…“ ist für uns beide kein Ende. Das Projekt dahinter ist deutlich bunter.

Der Reihe nach: WDR 2 bietet aktuell auf gleich mehreren Strecken hochwertigen Talk. Samstagabends, sonntagmorgens, sonntagvormittags (Paternoster) und die wohl bekannteste Talkshow im Radio: den „WDR 2  MonTalk“.

Talk ist aufwendig, das muss man wissen. Dahinter arbeiten – anders als in z.B. Musiksendungen – sehr viele Menschen. Die Idee ist also nun, das Feinste aus „Zu Gast bei…“ in den MonTalk zu übernehmen – warum nicht 100% Wunschmusik des Gastes? Das MonTalk-Team ist preisgekrönt und hat einige preisgekrönte Talker. Bald zu ihnen zu gehören, ist eine Ehre, auf die ich mich sehr freue. Auf die neuen Kollegen natürlich, auf die Sendungen und auf natürlich deutlich mehr Hörer zur besseren Sendezeit: ich freu mich auf Euch.

Bald gehts los. Ich informiere hier, wann genau. Eigentlich habe ich am Ende nur eine einzige Frage: Habt Ihr samstagabends schon was vor? Ich häng bald wieder viel am Bahnhof rum.

(Die letzte Sendung „WDR 2 – Zu Gast bei Tobias Häusler“: Samstag, 4. April 2015.)

„Krieg riecht nach Scheiße“ – Mein Abend mit Ralf Richter

„Krieg riecht nach Scheiße“ – ein Plädoyer für Frieden? Nicht nur. Für Schauspieler Ralf Richter ist der Geruch von Krieg auch der Grund, warum er „Das Boot“ nur einmal gesehen hat. Ein umjubelter deutscher Kriegsfilm. Ein Film, der sechsfach für den Oscar nominiert war. Ein Film, in dem er selbst eine Rolle spielt und seinen Durchbruch feierte! Aber genau das ist Ralf Richter. Eins der markantesten Gesichter des deutschen Films.

Ralf Richter ist Ralf Richter. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Hier gehts zur Sendung (Samstagabend, 31. Januar, WDR 2).

Hier gehts zur Sendungsseite.

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EXKLUSIV: Das Ergebnis der Pointen-Prüfung

Aufgrund eines Missverständnisses erhielt ich heute per Post ein Schreiben, das sicher nicht in meine Hände fallen sollte. Eins vorweg: Micky, mein Bester, ich glaube, die Kuh ist vom Eis. Dich verklagt wohl keiner mehr.

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„Sehr geehrter Herr…

zunächst einmal kann ich Sie in Sachen „Gebührenrechnung“ beruhigen. Die Prüfung der Penispumpen-Pointe ist erst die siebte Prüfung, um die Sie in diesem Monat bitten, und damit in unserer Flatrat „Publicity Plus “ enthalten.

Zum Fall: Da habe ich weniger gute Nachrichten für Sie.

  1. Sollten Sie die Ehre der Verstorbenen retten wollen, wäre eventuell der Sohn, nicht aber ein Dritter (hier: Sie, Schlagerstar), der geeignete Kläger.
  2. Sollte Sie die Formulierung „elektrische Penispumpe, die Ihre Tochter abstellen möchte“ beleidigen, erlauben Sie die Nachfrage: stört Sie die Unterstellung, dass Sie eine „Penispumpe“ nutzen, dass Sie P.s Vater seien oder der Zusatz „elektrisch“? So oder so handelt es sich um Satire, und die darf – wie wir ja nun spätestens jetzt wissen – alles. Alles. Wir alle (wohl inkl. M. Beisenherz) sind froh, dass hier nicht noch gezeichnet wurde.
  3. Der Paragraph gegen Geschmacklosigkeit, von dem Sie sprechen, ist inexistent. Und weil mein iPhone mir neulich noch zwei Songs ihrer BestOf „zushuffelte“… vielleicht sind Sie am Ende des Tages sogar ganz froh darüber, dass es den Paragraphen nicht gibt. Nur meine Meinung. Ist nur meine Meinung.
  4. Sollten Sie nun doch den Klageweg beschreiten wollen, möchte ich Ihnen aus einem Grund abraten, den ich jedem mit auf den Weg gebe, der Michael Beisenherz offenkundig noch nie gegenüberstand: Aufgrund seiner körperlichen Konstitution werden Klagen gegen Beisenherz grundsätzlich vor Sportgerichten verhandelt. Hier wird gern und oft auf zulässige „Internationale Härte“ verwiesen.

Eins noch in eigener Sache: Bei der Vorbereitung Ihrer Vaterschaftsklage hatten Sie uns – wie schreib ichs… – zu viel der „Probe“ dagelassen. Nunja: Hashtag #EsistnochSuppeda. Wie verbleiben wir da? Weg? Einfrieren? Holen Sie´s ab?

Mit freundlichem Gruß

Dr….“

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„Oh Gott, was red ich denn da?!“ Janine Kunze zu Gast bei WDR 2

Alte Talkshow-Regel: Wenn ein Gast ein Buch geschrieben hat, dann möchte er auch darüber sprechen. Meist bekomme ich als Moderator schon Wochen zuvor Zeit, mich einzulesen. Bei Janine Kunze ist das sympathisch anders. Übers Buch reden muss sie „nicht unbedingt“. Auch zugeschickt wurde mir diesmal nichts. Stattdessen hat sie ihr Werk „Geschenkte Wurzeln“ unter dem Arm.

„Ach, hier, das sollte ich zuschicken, ich habs nicht geschafft. Lass uns einfach Musik hören.“

Und so wurde die Sendung ein besonders offener, ehrlicher Radio-Abend – mit echten Tränen an einer Stelle und einer absoluten Weltpremiere.

HIER gehts zur Show (Podcast vom 24. Januar 2015)

HIER zu Janines Musik.

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Janine Kunze im Studio von WDR 2